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Damit die Liebe bleibt: Emotionen richtig handhaben

Emotionen in der Partnerschaft – damit die Liebe bleibt

Emotionen sind der Beziehungskiller Nummer eins. Eine bestimmte Tonlage, eine bestimmte Aussage – und schon decken wir den geliebten Menschen mit Vorwürfen ein. Die Beziehung bröckelt immer weiter ab, bis sie schliesslich auseinander bricht.

Das muss nicht sein.

Emotionen sind keine Gefühle

Im Alltag machen wir keinen Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen. Aber der Unterschied ist wesentlich: Emotionen haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Gefühle beziehen sich auf die Gegenwart.

Wenn du emotional wirst, fühlst du dich von einer Sekunde auf die andere allein und abgetrennt. Als stände plötzlich eine unsichtbare Mauer zwischen dir und deinem Partner. Du vermeidest Augenkontakt, gibst dem anderen die Schuld: «Nie machst du…» «Immer machst du…» Dein Körper zieht sich zusammen. Du fühlst dich erschöpft.

Emotionen kommen aus der Vergangenheit

Was in deinem Inneren vor sich geht, hat nichts mit der Gegenwart zu tun. Es spielt sich zwar in der Gegenwart ab – aber tief in dir läuft ein Programm aus längst vergangenen Tagen ab. Das erkennst du daran, dass deine Reaktion in keinem Verhältnis zum Auslöser steht.

Emotionen sind das, was entsteht, wenn du es in der Vergangenheit verpasst hast, deine Gefühle auszudrücken. Die Emotionen von heute sind die «Quittung» für das, was du in den vergangenen Jahren heruntergeschluckt hast.

Sobald es einen aktuellen Auslöser gibt, kommen die Emotionen hoch – und bestimmen dein Leben.

Emotionen sind toxisch

Die emotionalen Programme sind toxisch und lassen die Liebe Schicht für Schicht bröckeln. Am Ende schauen wir den Menschen an, in den wir uns einmal verliebt haben, und fragen uns: «Was ist bloss aus unserer Liebe geworden?»

Die eigene Emotionalität zu erkennen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, ist ein erster wichtiger Schritt. Dazu braucht es deinen präsenten, inneren Beobachter – die Fähigkeit, einen geistigen Schritt zurückzutreten und die eigene innere Bühne von aussen zu betrachten.

Ein reifer Umgang mit Emotionen

Wenn du die Verantwortung für deine Emotionen übernimmst, machst du einen grossen Schritt in Richtung eines selbstbestimmten Lebens.

Gelingt dir das nicht, wirst du auch in Zukunft deine ungelösten Themen auf eine Person projizieren. Du machst den Menschen, den du am meisten liebst, für dein Unglück verantwortlich – und bereust es zehn Minuten später.

Was tun, wenn du emotional wirst?

Meine Empfehlung: Teile deinem Partner mit, dass du für eine Weile allein sein musst. Erkläre, dass gerade ein «altes Programm» bei dir abläuft – und dass du nach einer gewissen Zeit zurückkehren wirst. Gehe an einen Ort, wo du allein sein kannst.

Mit diesen Worten – «Ich bin gerade emotional» – übernimmst du Verantwortung. Du entlastest nicht nur dich, sondern auch deinen Partner. Keine anderen Worte haben eine vergleichbare Wirkung.

Indem du lernst, Verantwortung für deine Emotionen zu übernehmen, förderst du deine Liebesfähigkeit. Und stellst sicher, dass deine Liebe nicht immer mehr bröckelt.

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Dominique Rychner ist systemischer Coach und Aufsteller in Zürich.

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