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Burn-on statt Burn-out: Warum du weiterläufst

Burn-on Erschöpfung – systemische Ursachen und Wege raus

Bist du unglaublich engagiert, übernimmst unzählige Aufgaben und Überstunden stehen bei dir an der Tagesordnung? Fühlst du dich körperlich und geistig erschöpft, aber du machst trotzdem weiter? Oder kennst du das Gefühl, neben dir zu stehen – als ob du dich hinter einer Glasscheibe wahrnimmst?

Dann solltest du hier weiterlesen.

Beantworte zunächst diese Fragen für dich:

  • Steckst du dir Ziele unrealistisch hoch und wendest enorme Energie auf, um sie zu erreichen?
  • Sind deine Ziele hauptsächlich darauf ausgerichtet, den Erwartungen anderer gerecht zu werden?
  • Fällt es dir schwer, «Nein» zu sagen?
  • Ist dein Selbstwertgefühl von deinem beruflichen Erfolg abhängig?
  • Redest du dir immer wieder ein, dass du stets Höchstleistungen erbringen musst?

Falls du mehrere Fragen mit Ja beantwortest, kann es sein, dass du zumindest burnout-gefährdet bist.

Hast du verlernt, abzuschalten?

Es beginnt meist damit, ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen. Der Antrieb – ob bewusst oder unbewusst – ist Bewunderung und Anerkennung von aussen. Du möchtest dich abheben, machst dich aber gleichzeitig von der Anerkennung der anderen abhängig.

Nach und nach richtest du dein komplettes Leben auf die Erfüllung von Erwartungen aus. Die Mittelmässigkeit wird zu deinem grössten Feind. Deine Ziele schraubst du stetig nach oben – so dass du niemals ankommen kannst.

Du lebst wie auf der Flucht. Niemals darfst du zur Ruhe kommen, denn dann müsstest du nach innen schauen. Und was du dort finden würdest, ist innere Leere. Du betäubst dich mit Arbeit, Sport oder anderem in exzessivem Ausmass.

Wie kannst du ein Burnout früh erkennen?

Wenn du dich über einen langen Zeitraum grossem Stress aussetzt und dir gleichzeitig zu wenig Ausgleich gönnst, brennst du auf emotionaler, geistiger und körperlicher Ebene aus.

Anfangs fühlst du dich müde und abgeschlagen. Dann folgt der allmähliche Verlust der Leistungsfähigkeit. Du ziehst dich aus deinem sozialen Umfeld zurück. Schlafstörungen sind keine Seltenheit. Du wirst antriebsloser und empfindest kaum noch Freude. Du beginnst, am Sinn deines Tuns zu zweifeln – aber du machst weiter.

Das verletzte innere Kind

Die innere Leere, die du vielleicht verspürst, stammt oft aus der Kindheit. Nur wenn dein inneres Kind stark verletzt ist, bist du in der Lage, verantwortungslos und achtlos mit dir selbst umzugehen.

Burnout kann ein starkes Anzeichen für eine tiefsitzende, alte Verletzung sein. Vielleicht konntest du als Kind nicht das nötige Selbstbewusstsein und den nötigen Selbstwert entwickeln. Dadurch ist es dir womöglich schwerer gefallen, Verantwortung für dich als Erwachsenen zu übernehmen.

Öffne dich für dich selbst

Selten sind es die äusseren Umstände, die dich zur permanenten Selbstüberforderung zwingen. Du bist es selbst. Burnout kann die Folge einer selbst erwählten Überforderung sein – ein Mittel zur Ablenkung von deinem verletzten inneren Kind, eine Flucht davor, nach innen zu schauen.

Die beste Flucht ist immer die Sucht. Ob nach Arbeit, Partnerschaft, Sport, Sex oder Party. Alles, was dich auslaugt, wenn du es zu exzessiv betreibst, kann dich zum Burnout führen.

Aber was du eigentlich suchst, bist du selbst.

Möchtest du innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit spüren, führt kein Weg an einer Innenschau vorbei. Im systemischen Coaching wirst du Schritt um Schritt zu deiner inneren Wahrheit begleitet – du lernst deine Glaubensmuster kennen und verstehst, was Verdrängung und Vermeidung mit Burnout zu tun haben.

👉 Gespräch anfragen – unverbindlich, 30 Minuten

Dominique Rychner ist systemischer Coach und Aufsteller in Zürich.

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