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Ablauf einer Familienaufstellung – Schritt für Schritt

Ablauf systemische Familienaufstellung Zürich

Ich werde oft gefragt, wie eine systemische Familienaufstellung abläuft. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, was während einer Aufstellung geschieht. Wenn du möchtest, kannst du dich nach dem Lesen als Beobachter:in oder als Stellvertreter:in zu einer Aufstellung anmelden – oder gleich selbst eine Aufstellung mit deinem Anliegen initiieren.

Das Spektrum, das mit einer Aufstellung behandelt werden kann, reicht von Problemen am Arbeitsplatz oder mit Familienangehörigen bis zu allgemeinen Themen wie Finanzen und Gesundheit.

Aufstellung ist nicht gleich Aufstellung

Je nach Person, die die Aufstellung leitet, läuft eine Aufstellung anders ab. Daneben gibt es unterschiedliche Arten von Aufstellungen:

Aufstellungen können in einer Gruppe mit echten Personen durchgeführt werden. Diese Personen agieren als sogenannte Stellvertreter:innen — sie stehen repräsentativ für Menschen, Rollen oder Themen in deinem System.

Aufstellungen können aber auch im Einzelsetting durchgeführt werden, zum Beispiel mit Figuren oder Gegenständen als Platzhalter. Beide Formate haben ihre Berechtigung — je nach Anliegen und Kontext.

So läuft eine Gruppenaufstellung ab

1. Das Vorgespräch Zu Beginn schilderst du kurz dein Anliegen. Ich stelle dir einige Fragen, um ein Bild des Systems zu bekommen: Welche Personen sind relevant? Was ist das Thema? Was erhoffst du dir?

2. Die Positionierung Du wählst Stellvertreter:innen aus der Gruppe und positionierst sie im Raum — intuitiv, nicht nach Plan. Oft entsteht dabei bereits ein erstes Bild des Systems.

3. Die Wahrnehmungen Die Stellvertreter:innen berichten, was sie spüren: Gefühle, Impulse, Körperempfindungen, Bewegungsdrang. Diese Wahrnehmungen entstehen nicht durch Wissen — sie entstehen durch Resonanz. Das ist das Faszinierende und manchmal Verblüffende an der Aufstellungsarbeit.

4. Die Bewegung Im Verlauf entstehen Bewegungen im System. Manches löst sich, manches zeigt sich klarer. Es geht nicht darum, alles aufzulösen — sondern darum, Ordnung zu finden: dass jeder seinen Platz hat und das System sich beruhigen kann.

5. Der Abschluss Eine Aufstellung endet nicht mit einem fertigen Ergebnis. Sie endet mit einem neuen Bild. Was du mitnimmst, wirkt oft noch Tage und Wochen nach — das ist normal und gewollt.

Als Stellvertreter:in teilnehmen

Du brauchst kein eigenes Anliegen, um von einer Aufstellung zu profitieren. Als Stellvertreter:in nimmst du an den Aufstellungen anderer teil — und machst dabei häufig tiefe Erfahrungen über dich selbst. Viele meiner Teilnehmenden kommen zunächst als Stellvertreter:innen und bringen beim nächsten Mal ihr eigenes Anliegen mit.

Interesse geweckt?

Die nächsten Tagesseminare in Zürich — mit der Möglichkeit, als Anliegen-Person oder als Stellvertreter:in teilzunehmen:

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Dominique Rychner ist systemischer Coach und Aufsteller in Zürich. Er begleitet Menschen und Organisationen in Beziehungs- und Systemfragen – im Einzelsetting und in Gruppen.

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